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Erweiterung Burger King Bahnhof Luzern

Mieterausbau 2018

Der Burger King Bahnhof soll um die heutige Terrasse an der Zentralstrasse 3 vergrössert werden. Diese Terrasse ist sehr eng und nur schlecht nutzbar. Ein effizienter Sonnenschutz lässt sich in der gegebenen Situation nicht realisieren.

Dem gegenüber bedeutet der Einbezug der Terrasse in den Innenraum eine echte Aufwertung des Gastbetriebs: Der Erdgeschossraum erhält ca. 20 zusätzliche Sitzplätze in einem grossen Schaufenster, das Restaurant einen gewinnenden Auftritt an der Zentralstrasse mit einem deutlich erkennbaren Zugang.

Die Erweiterung orientiert sich an den Strassencafés in Paris und vielen anderen Städten, die den Gästen unmittelbar im Strassenraum geschützte Innenplätze anbieten und jederzeit deutlich als Ausstülpungen der dahinter liegenden Gebäude erkennbar bleiben.

Fassadenseitig wir die Erweiterung dominiert durch das grosse, ungeteilte Fenster, das mit Gitterstoff-Vertikalmarkisen vor der Nachmittagssonne geschützt werden kann. Der neue Eingang am gleichen Standort wie bisher, ist in eine Nische eingezogen und wird über die vorhandene Treppe erreicht. Im Innenraum wird die bestehende Fassade im Erdgeschoss abgebrochen, der neue Raum wird mit zwei Stützen hinter der Fassade getragen. Eine Sitzbank begleitet das grosse Glas. Mit den kleinen Tischen ergeben sich hier Sitzplätze für ca. 20 Personen. Durch die Erweiterung wird die Fläche vor dem Counter grösser, wodurch das Anstehen und Zirkulieren der Gäste entflochten werden kann.

Die geneigte Dachfläche wird nicht begehbar ausgeführt, um den Eingriff deutlich auf das Erdgeschoss zu beschränken und dem lediglich viergeschossigen Anschlussbau zwischen Bahnhof und Westtrakt seine Identität zu bewahren.

Die bestehende Fassade des Zwischenbaus wird im Erdgeschoss entfernt. Die Erweiterung wird als Stahlkonstruktion mit Metallfassade ausgeführt. Die ganze Konstruktion wird nach geltenden Vorschriften wärmegedämmt. Die sichtbaren Metallflächen werden in Material und Farbe an den Bestand angeglichen, damit sich die Erweiterung unauffällig in die Lücke einfügt.

Der heutige Terrassenboden wird entfernt und durch einen wärmegedämmten Unterlagsboden ersetzt. Der bestehende Keramik-Plattenbelag wird in die Zusatzfläche erweitert. Das Betonelement zwischen Terrasse und Trottoir bleibt erhalten und wird dort ergänzt, wo die Differenztreppe dem neuen Anbau weichen muss.